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Berühmte Thüringer in Goethes Ahnentafel

(Zwei "geneTalogische" Skizzen von Arndt R i c h t e r, München)

Im Rahmen meiner biomathematischen Studien entstanden bereits am Neujahrstag 1988 zwei "geneTalogische" Skizzen, die hier erstmals veröffentlicht werden.

Abb. 1 zeigt an einem dualen (binären) "Stammbaum" der Kekule-Nummern schematisch z.B. die Stellung folgender berühmter Thüringer in Goethes Ahnentafel:

  • Ludwig IV. der Heilige, Landgraf zu Thüringen, 1200-1227, mit seiner Gemahlin, der Heiligen Elisabeth, Przn. von Ungarn, 1207-1231 (Abb. 1 und Abb. 2)
  • Sophie Landgräfin von Thüringen, 1224-1275, (Abb. 1 und Abb. 2), Tochter der obigen
  • Friedrich I., der Streitbare, Kurfürst zu Sachsen, 1370-1428 (Abb. 1 und Abb. 2)

sowie zwei "große Bürgerliche"

  • Jacob Schröter 1570 - 1645, seit 1610 Kanzler der Sächsisch-Hennebergischen Regierung zu Meiningen (Abb. 1, Kekule-Nr. 122) und dessen Urgroßvater:
  • Lucas Cranach d.Ä., 1472 - 1553, kursächsischer Hofmaler in Wittenberg; zwar in Kronach/Bay. geboren, aber seit 1552 in Weimar, dort Cranach-Haus und Grabstein in der Stadtkirche (Abb. 1, Kekule-Nr. 982) s.a. "Lucas Cranach als Goethe-Ahn" sowie Bildergalerie zu Lucas Cranach

Aus Abb. 2 geht die dreifache Abstammung Goethes von der Heiligen Elisabeth hervor, ausgehend von Heinrich III. Landgraf v. Hessen (Goethe-Ahn 4030)

Abb. 3 (Sophie von Brabant, der Heiligen Elisabeth einzige Tochter)

Während Goethes Thüringer Ahnen aus der Kyffhäuser-Landschaft (Handwerker und Bauern) am "linken Ahnentafelrand" - der väterlichen Stammlinie - stehen, münden die berühmten Thüringer in den "rechten Rand": in die Mutterlinie, den sog. "reinen Weibesstamm" (bei den Ahnenfrauen Nr. 15 und 31).

Mit Entdeckerfreuden stellte ich vor 12 Jahren fest, dass alle hier genannten berühmten Thüringer in Goethes Ahnentafel auf sog. x-chromosomalen Erblinien liegen und damit statistisch eine erbmäßig bevorzugte Stellung einnehmen.

Interessenten seien hier auf meine Arbeit "Erbmäßig bevorzugte Vorfahrenlinien bei zweigeschlechtigen Lebewesen (1979)" hingewiesen [Artikel als PDF-Datei].

Über die Beziehungen der Kekule-Ahnen-Nr. zu Leibniz' Zweiersystem (Dualzahlsystem) habe ich bereits mehrere Grafiken ins Internet gestellt. Erläuterungen dazu enthält mein Artikel "Die Ahnennummerierung nach Kekule und das Dualzahlsystem".

Das Aufbauprinzip der Dualzahl
(Bild laden 14 KB)
Die Ahnentafel-Struktur
(Bild laden 21 KB)
Leibniz' erforschte Ahnen
(Bild laden 18 KB)
Leibniz' Medaillenentwurf
(Bild laden 118 KB)
Darstellung des binären Zahlensystems und der Schöpfung.
Aus Leibniz' Manuskript über
"Das dyadische Zahlensystem"
(Bild laden 70 KB)

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letzte Änderung: 14. September 2010, © ungerweb